Der Tafelladen in Weinstadt ist einer der über 900 in Deutschland und verkauft seit elf Jahren übriggebliebene Lebensmittel zu Cent-Beträgen an bedürftige Menschen. Die Tafel Weinstadt e.V. ist ohne Ehrenamt und Spenden nicht denkbar. 75 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren die Tafel in Weinstadt. Fast täglich treffen Food und Non-Food-Artikel an der Laderampe des Tafelladens ein. Geldspenden werden u.a. für die Aufrechterhaltung des Tafelladens benötigt. Seit Ende 2014 unterstützt der Lions Club Remstal die Tafel Weinstadt, aktuell mit 200 EURO im Monat. Der Lions Club hat seit Ende Juni mit Jochen Haußmann einen neuen Präsidenten. Für den 53-Jährigen Landtagsabgeordneten war sofort klar, dass die Förderung dieser sehr wichtigen Einrichtung fortgesetzt wird: „Mein Motto lautet „gemeinsam Gutes tun“. Im Tafelladen Weinstadt ist unsere Spende gut aufgehoben.“ Um sich davon zu überzeugen, schaute Jochen Haußmann am Dienstag, den 03.09.2019 gleich persönlich im Laden in Weinstadt vorbei. Vorsitzender der Tafel Weinstadt e.V., Elmar Schuster und stellvertretender Vorsitzender, Dr. Joachim Michelbach, führten Jochen Haußmann durch die Räumlichkeiten: Ein Kühlraum, ein Raum zum Aufbereiten der Ware und natürlich der Verkaufsraum. Hier werden durchschnittlich 40 Kunden pro Tag bedient. Besonders beliebt sind Backwaren, frisches Obst und Gemüse sowie Dosenwaren, so Joachim Michelbach. Dass der Lions Club die Tafel weiterhin unterstützt, erfreut beide sehr. Alle engagierten Tafel Mitarbeiter machen ihre Arbeit ehrenamtlich. Dennoch fallen Kosten wie beispielsweise Miete und Strom, Müllgebühren und Benzinkosten an. „Auch ein neues Auto für den Transport der Waren wird in absehbarer Zukunft fällig“, so Joachim Michelbach und Elmar Schuster.

Mal sehen, was sich da in der kommenden Zeit noch machen lässt.

Bild oben rechts: Jochen Haußmann im Tafelladen mit Vorständen Dr. Joachim Michelbach und Elmar Schuster (von links)
Bild unten: Jochen Haußman mit Tafel-Vorständen und den "Dienstagsfahrern"

Ulrich Villinger, Geschäftsführer des Zeitungsverlags (ZVW) Waiblingen war am 14. August zu Besuch bei der Tafel Weinstadt. Tafelvorstand Elmar Schuster zusammen mit Finanzreferentin Ingrid Richter und Ladenleiterin Inge Heck haben die Arbeit der Tafel vorgestellt. Dabei standen im Fokus die von der Tafel Weinstadt angestrebten Energieeinsparungsmaßnahmen. Um diese zu unterstützen brachte Herr Villinger eine Spende des Hilsfvereins des Zeitungsverlags Waiblingen e.V. in Höhe von 2.000 Euro mit.

Die Waiblinger Kreiszeitung hat in ihrer Ausgabe vom 15. August 2019 ausführlich hierzu berichtet. Lesen Sie den Bericht hier.

Nochmals vielen Dank im Namen des Vorstands der Tafel Weinstadt an den Hilfsverein des Zeitungsverlages Waiblingen e.V. für die grosszügige Spende in Höhe von 2.000 Euro.

Noch fehlen uns Mittel um die Kosten für die Installation der LED-Beleuchtung komplett abzudecken. Aus diesen Grund bitten wir um weitere Spenden. Auch kleine Spenden helfen uns dabei! Als gemeinnütziger Verein sind wir auf solche Spenden angewiesen um unsere Tafel langfristig zu betreiben.

Elmar Schuster, Vorsitzender

Klaus Holder, ein äußerst aktiver Mitarbeiter der Tafel und auch Helfer der Remstalgartenschau hat zu diesem besonderen Event eingeladen.

Er heizte schon Stunden zuvor den Ofen an, damit dann – sobald die Gäste kommen – gebackt werden kann. Und so war es auch. Es regnete zwar in Strömen aber unter einem Zeltdach konnte man gemütlich zusammensitzen und die frischgebackenen Pizzen  genießen. Und wer war „man“, das waren ca. 15 Personen. Einige nahmen sogar noch selbst gebackene Brote mit nach Hause. Eine Erinnerung an einen schönen Nachmittag.

Vielen Dank, lieber Klaus und liebe Brigitte für das tolle Event.

Weitere Bilder zu diesem Event finden Sie in unserer Bilder-/Videogalerie.

Für den Vorstand: Dr. Joachim Michelbach

Die Tafel Weinstadt freut sich über jede Spende und dies trifft nicht nur auf Geldspenden zu sondern auch auf Sachspenden in Form von Lebensmitteln. Letztere müssen aber an den Öffnungstagen (MO, MI und FR von 10 bis 12 Uhr) im Laden abgegeben und nicht einfach vor die Tür gestellt werden.

Nun ist es schon zweimal - kurz hintereinander - vorgekommen, dass ein Unbekannter Kisten voller ungenießbarer bemalter Eier vor die Tür gestellt hat; wir wissen nicht von wem und wir wissen nicht wie alt sie sind (MHD). Deshalb mussten wir leider mehr als 600 Eier „in die Tonne werfen“. Die Entsorgung kostet uns Geld und das ist nicht gut so! Wir sind keine „Gelbfüßler“, wir unterliegen wie jeder Lebensmittelladen den Gesetzen.

 

Für den Vorstand: Dr. Joachim Michelbach